Fürstenberg Ilse

Ilse Fürstenberg (* 12. Dezember 1907 in Berlin; † 16. Dezember 1976 in Basel; eigentlich Ilse Irmgard Funcke) war eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.

Leben

Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie von 1924 bis 1926 an der Schauspielschule des Deutschen Theaters in Berlin. 1926 erhielt sie ihr erstes Engagement am Nationaltheater Mannheim. Danach spielte sie in Konstanz und seit 1928 an den bedeutenden Theatern in Berlin.

Bereits frühzeitig fand sie kleinere Rollen beim Film (Wirtschafterin von Prof. Rath in „Der blaue Engel“, 1930). Zwar war sie selten in tragenden Rollen, dafür aber oft in soliden Charakterrollen zu sehen. Zu ihren bekanntesten Filmen gehören „M“ (1931), „Münchhausen“ (1943), „Große Freiheit Nr. 7“ (1944), „Canaris“ (1954) oder „Der Hauptmann von Köpenick“ (1931) sowie die Verfilmung „Der Hauptmann von Köpenic“k aus dem Jahr 1956.

Darüber hinaus war sie seit den 1950er-Jahren als Synchronsprecherin tätig.

Ilse Fürstenberg starb im Alter von 69 Jahren. Sie wurde auf dem Alten Teil des Münchner Waldfriedhofs beerdigt.

Filmografie

  • 1930: Der blaue Engel
  • 1931: Der Hauptmann von Köpenick
  • 1931: M
  • 1931: … und das ist die Hauptsache!?
  • 1932: Das schöne Abenteuer
  • 1932: Das Testament des Cornelius Gulden
  • 1932: Unheimliche Geschichten
  • 1932: Mädchen zum Heiraten
  • 1934: Die Czardasfürstin
  • 1934: Jede Frau hat ein Geheimnis
  • 1934: Hermine und die sieben Aufrechten
  • 1934: Hanneles Himmelfahrt
  • 1934: Menschen im Schatten
  • 1935: Glückspilze
  • 1935: Die Saat geht auf
  • 1935: Vergiß mein nicht
  • 1935: Krach im Hinterhaus
  • 1935: Künstlerliebe
  • 1935: Friesennot
  • 1935: Lady Windermeres Fächer
  • 1936: Kater Lampe
  • 1936: Fräulein Veronika
  • 1936: Die un-erhörte Frau
  • 1936: Der lustige Witwenball
  • 1936: Susanne im Bade
  • 1936: Mädchen in Weiß
  • 1937: Heiratsantrag
  • 1937: Nachtwache im Paradies
  • 1937: Wie einst im Mai
  • 1938: Nanon
  • 1938: Skandal um den Hahn
  • 1938: Urlaub auf Ehrenwort
  • 1938: Die Frau am Scheidewege
  • 1938: Der Schein trügt
  • 1939: Irrtum des Herzens
  • 1939: Onkel Fridolin
  • 1939: In letzter Minute
  • 1939: Wer küßt Madeleine?
  • 1939: D III 38
  • 1939: Salonwagen E 417
  • 1939: Im Namen des Volkes
  • 1941: Krach im Vorderhaus
  • 1941: Annelie
  • 1941: Ritt zwischen den Fronten
  • 1941: Kameraden
  • 1941: Ich klage an
  • 1942: Die große Liebe
  • 1942: Ein Zug fährt ab
  • 1943: Du gehörst zu mir
  • 1943: Ich werde dich auf Händen tragen
  • 1943: Altes Herz wird wieder jung
  • 1943: Münchhausen
  • 1943: Ein glücklicher Mensch
  • 1943: Großstadtmelodie
  • 1944: Ein schöner Tag
  • 1944: Große Freiheit Nr. 7
  • 1945: Kamerad Hedwig (unvollendet)
  • 1948: Intimitäten
  • 1949: Das Gesetz der Liebe
  • 1950: Die Frau von gestern Nacht
  • 1951: Sündige Grenze
  • 1953: Die Prinzessin und der Schweinehirt
  • 1953: Vati macht Dummheiten
  • 1953: Staatsanwältin Corda
  • 1954: Canaris
  • 1954: Die goldene Pest
  • 1956: Der Hauptmann von Köpenick
  • 1957: Die Frühreifen
  • 1958: Das gab’s nur einmal
  • 1958: Romarei, das Mädchen mit den grünen Augen
  • 1958: Schwarzwälder Kirsch
  • 1959: Die feuerrote Baronesse
  • 1959: Aus dem Tagebuch eines Frauenarztes
  • 1961: Zwei unter Millionen
  • 1965: Überstunden
  • 1965: Kubinke
  • 1966: Das Lächeln der Gioconda
  • 1967: Landarzt Dr. Brock
  • 1968: Der Snob
  • 1969: Wenn süß das Mondlicht auf den Hügeln schläft
  • 1970: Die Feuerzangenbowle
  • 1970: Unternehmer
Quelle: Wikipedia
MEDIEN

„Der Hauptmann von Köpenick“ ist ein deutscher Kinospielfilm nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carl Zuckmayer. Regie führte Richard Oswald, die Titelrolle des Wilhelm Voigt übernahm Max Adalbert. Die Uraufführung fand am 22. Dezember 1931 statt. Ilse Fürstenberg in der Rolle Marie Hoprecht, Voigts Schwester.

https://www.youtube.com/watch?v=Oo3zmwOfGlM

„Große Freiheit Nr. 7“ ist ein deutscher Spielfilm unter Regie von Helmut Käutner mit Hans Albers in der Hauptrolle. Er wurde während des Zweiten Weltkriegs von Mai bis November 1943 im Deutschen Reich und dem damaligen Protektorat Böhmen und Mähren von Helmut Käutner gedreht. Es ist der erste Agfa-Farbfilm der Terra Film. Er durfte nach der Zensur vom Dezember 1944 in Deutschland nicht gezeigt werden und wurde erst 1945 von den Alliierten freigegeben. Er gehört zu den Terra-Film-Filmklassikern mit vielen seinerzeit bekannten Liedern. Ilse Fürstenberg in der Rolle „Gisas Mutter“.