Stein Franz

Franz Stein (* 29. Juli 1880 in Köln; † 12. Februar 1958 in West-Berlin) war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Franz Carl August Stein war bereits ein erfahrener Theaterschauspieler, als er 1927 zum Film kam. Seine erste Filmrolle hatte er in dem Film „Der Katzensteg“. Er spielte als Nebendarsteller in den 1920er und 30er Jahren in vielen, zum Teil noch heute bekannten Filmen mit. Darunter waren „M“ und „Das Testament des Dr. Mabuse“. In den 1940er Jahren folgten noch einige Filme, darunter der große Ufa-Farbfilm „Münchhausen“ von 1943 mit der Rolle des Leibjägers Rösemeyer.

Nach dem Krieg dreht er nur noch zweimal; sein letzter Film war 1953 „Knall und Fall“ als Detektive, in dem er die Rolle des Professors Brott hatte.

Stein spielte auch nach dem Krieg noch ununterbrochen Theater, unter anderem 1946 im Schloßparktheater in Berlin neben Hildegard Knef in „Wie es euch gefällt“. Er gab außerdem Leseabende mit Texten von Franz Kafka.

Filmografie

  • 1927: Der Katzensteg
  • 1927: Dona Juana
  • 1928: Die von der Scholle sind
  • 1928: Der alte Fritz 1. Friede
  • 1928: Der alte Fritz 2. Ausklang
  • 1928: Luther – Ein Film der deutschen Reformation
  • 1928: Freiwild
  • 1928: Robert und Bertram
  • 1929: Der Herr vom Finanzamt
  • 1929: Andreas Hofer
  • 1930: Namensheirat
  • 1931: M
  • 1931: Die Koffer des Herrn O.F.
  • 1932: Unheimliche Geschichten
  • 1932: Die elf Schill’schen Offiziere
  • 1932: Wie kommen die Löcher in den Käse?
  • 1932: Der schwarze Husar
  • 1932: Das erste Recht des Kindes
  • 1933: Die Wette
  • 1933: Variete Nummer 7
  • 1933: Das Meer ruft
  • 1933: Das Testament des Dr. Mabuse
  • 1934: Die rosarote Brille
  • 1934: Hochzeit am 13.
  • 1934: Musik im Blut
  • 1934: Besuch im Karzer
  • 1934: Die Liebe und die erste Eisenbahn
  • 1924: Die beiden Seehunde
  • 1935: Der Uhrenladen
  • 1935: Das Mädchen vom Moorhof
  • 1935: Der Zigeunerbaron
  • 1935: Der Vogelfänger
  • 1935: Friesennot
  • 1935: Stützen der Gesellschaft
  • 1936: August der Starke
  • 1936: Soldaten – Kameraden
  • 1937: Fahndungsakte D.V.C. 452 – Ein Tatsachenbericht
  • 1937: Das schöne Fräulein Schragg
  • 1937: Madame Bovary
  • 1937: Zu neuen Ufern
  • 1937: La Habanera
  • 1938: Um Kopf und Kragen
  • 1938: Spuk im Museum
  • 1938: Der nackte Spatz
  • 1938: Spaßvögel
  • 1939: Kornblumenblau
  • 1939: Salonwagen E 417
  • 1939: Umwege zum Glück
  • 1939: Die Geliebte
  • 1939: Es war eine rauschende Ballnacht
  • 1939: Robert Koch, der Bekämpfer des Todes
  • 1939: Ein ganzer Kerl
  • 1939: Meine Tante – deine Tante
  • 1940: Mädchen im Vorzimmer
  • 1940: Kleider machen Leute
  • 1941: Die schwedische Nachtigall
  • 1942: Rembrandt
  • 1942: Der große Schatten
  • 1943: Münchhausen
  • 1943: Paracelsus
  • 1944: Die Zaubergeige
  • 1945: Shiva und die Galgenblume
  • 1948: Die seltsamen Abenteuer des Herrn Fridolin B.
  • 1953: Knall und Fall als Detektive
Quelle: Wikipedia
MEDIEN
https://www.youtube.com/watch?v=_0C2Te59egQ

„M“ 1931 von Fritz Lang mit Peter Lorre in der Hauptrolle ist eine der ersten deutschen Tonfilmproduktionen.

Der Kriminalfilm handelt von einem Kindermörder, der in einer Großstadt sein Unwesen treibt. Die Morde führen zu Angst bei Eltern und zu Misstrauen unter den Einwohnern. Den organisierten Kriminellen missfällt, dass die Polizei ihre Wachsamkeit erhöht hat. Darum jagt nicht nur die Polizei, sondern auch die Unterwelt den Mörder. Der Film enthält außer der Kriminalgeschichte auch komische Szenen sowie eine Diskussion zum Umgang mit Schwerverbrechern. Franz Stein in der Rolle des Ministers.

„Kleider machen Leute“ ist ein deutscher Film von Helmut Käutner aus dem Jahr 1940 nach Motiven der Novelle Kleider machen Leute von Gottfried Keller (Erstveröffentlichung 1874). Die Hauptrollen werden von Heinz Rühmann und Hertha Feiler gespielt. Franz Stein als Apotheker Püntschli.